KLARTRAUM Dr. Sarah Gagiannis Ganzheitliche Beratung, Begleitung und Therapie

Resilienz stärken: Was seelische Widerstandskraft ausmacht

KLARTRAUM Privatpraxis · 5. Oktober 2026

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Aufgeschichtete Steine an der Brandung

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, mit Belastungen, Krisen und Rückschlägen umzugehen, ohne dauerhaft aus dem Gleichgewicht zu geraten. Sie ist keine feste Eigenschaft, die man hat oder nicht hat, sondern ein Zusammenspiel von persönlichen Fähigkeiten, Gewohnheiten und Unterstützung durch andere. Viele dieser Faktoren lassen sich stärken: tragfähige Beziehungen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ein realistischer Blick auf Probleme, gute Selbstfürsorge und die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und zu regulieren.

Was Resilienz nicht ist

Resilient zu sein heißt nicht, immer stark zu sein, alles allein zu schaffen oder keine Gefühle zu zeigen. Auch resiliente Menschen erleben Trauer, Angst und Erschöpfung. Der Unterschied liegt darin, wie sie damit umgehen: Sie holen sich Unterstützung, gönnen sich Erholung und finden nach einer Krise wieder in einen stabilen Alltag zurück. Resilienz ist außerdem kein Ersatz für gesunde Arbeitsbedingungen. Wer dauerhaft überlastet ist, braucht nicht nur mehr Widerstandskraft, sondern auch weniger Last.

Faktoren, die Resilienz fördern

Resilienz im Alltag üben

Resilienz wächst durch kleine, wiederholte Schritte. Einige Anregungen:

Resilienz im Beruf

Gerade im Beruf wird Resilienz oft als Fähigkeit verstanden, immer mehr auszuhalten. Hilfreicher ist ein anderer Blick: Wer seine Grenzen kennt, Prioritäten setzt, um Unterstützung bittet und Erholung ernst nimmt, bleibt langfristig leistungsfähig. Führungskräfte haben dabei eine doppelte Rolle, weil sie mit ihrem Vorbild und ihren Entscheidungen auch die Belastung ihres Teams prägen. Mehr dazu auf der Seite Führungskräfte unter Druck.

Wann Resilienz an Grenzen stößt

Es gibt Belastungen, die über das hinausgehen, was man mit Übungen und guten Gewohnheiten auffangen kann: schwere Erkrankungen, Verluste, anhaltende Überforderung. Wenn Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder Ängste über Wochen anhalten und den Alltag einschränken, ist professionelle Hilfe angezeigt. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck von Selbstfürsorge.

Resilienz stärken in Ulm

In der KLARTRAUM Privatpraxis in Ulm richten sich die präventive psychologische Beratung und das ärztlich geleitete Achtsamkeitstraining an Menschen, die ihre Selbstwirksamkeit stärken, Stress frühzeitig begegnen und ihre innere Balance sowie Resilienz fördern möchten, auch ohne dass eine psychische Erkrankung vorliegt. Beide werden von Dr. Sarah Gagiannis angeboten, Fachärztin für Neurologie, psychologische Beraterin und Achtsamkeitscoach. Sie sind keine Psychotherapie und werden als Pauschale abgerechnet.

Quellen: gesundheitsinformation.de (IQWiG); Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz, allgemeine Informationen zur Resilienz.

Dieser Beitrag der KLARTRAUM Privatpraxis dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung. In einer akuten Krise erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 und im Notfall die 112.

Häufige Fragen

Ist Resilienz angeboren?

Teilweise spielen Veranlagung und frühe Erfahrungen eine Rolle. Viele Faktoren der Resilienz lassen sich aber im Laufe des Lebens stärken, etwa Beziehungen, Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge.

Kann man Resilienz trainieren?

Ja, durch regelmäßige kleine Schritte wie das Reflektieren gelungener Momente, bewusste Erholung, Achtsamkeitsübungen und das Pflegen von Kontakten. Präventive Beratung kann dabei unterstützen.

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